Easter break

Am vergangenen Wochenende erlebte ich also mein erstes Osterfest weit weg von zu Hause. Trotzdem musste ich nicht ganz auf einen Teil der Familie verzichten, da Steffen mich besuchen kam. Bereits am Donnerstag den 5.04 konnte ich ihn am Schweizer Bahnhof SBB in Empfang nehmen und das ganz ohne Verspätung des Zuges (wow). Bereits am Abend begannen wir unsere nächsten 5 gemeinsamen Tage zu planen:

Am Freitag sollte es nach Freiburg gehen. Zwar war es an diesem Tag ziemlich bewölkt, trotzdem erklommen wir frohen Mutes den Schlossberg und hatten eine nette Aussicht auf die gesamte Stadt, auch wenn man leider einen nicht allzu weiten Blick hatte. Es wurde ein toller Waldspaziergang auf kleinen Pfaden und enormen Anstiegen. Am Ende des Tages waren wir wirklich ganz schön geschafft und gönnten uns in einer kleinen Eisdiele in der Altstadt ein großes Eis. Das hatten wir uns wirklich verdient. Außerdem bewunderten wir noch das Münster, das alte Rathaus und das Historische Kaufhaus. Nach langem Suchen fanden wir auch das im Reiseführer beschriebene Breisacher Tor. Das war auf jeden Fall ein gelungener Karfreitag.

Blick vom Schlossberg

Blick vom Schlossberg

Das Münster

Das Münster

Am Samstag ging es dann nach Mulhouse, denn dort sollte es ausnahmsweise nicht regnen 😉 Die Wettervorhersage hielt auch was sie versprach und wir bekamen sogar stückenweise blauen Himmel zu sehen. Die Stadt Mulhouse hat uns ziemlich schnell in ihren Bann gezogen. Wir hätten beide nicht vermutet, dass uns so eine nette Altstadt mit solch einem tollen Marktplatz und einer großen Kirche erwartet (Temple Saint-Étienne). Da auch die Geschäfte geöffnet hatten, bummelten wir durch die kleinen Gassen und ließen den französischen Flair auf uns wirken. Gegen Mittag machten wir uns auf den Weg zum Automuseum. Dort erwartete uns eine riiiiesige Halle mit Automobilen. Von den ersten Versuchen, bis hin zu den ganz modernen Autos, sowie verschiedenste Ralley- und Formel1-Modelle. Sogar für mich war es faszinierend, muss ich zugeben 😉 Eine Besonderheit hielt das Museum am Nachmittag für uns bereit. In der Außenanlage des Museum ist eine Art Rennstrecke gebaut worden, wo verschiedene Autos vorgeführt wurden. Von alt bis neu. Die Fahrer der Autos waren immer passend zu den einzelnen Jahren, in denen die Autos aktuell waren gekleidet. Dieses Spektakel war noch einmal sehr anschaulich und ein wirkliches Highlight. Wir verbrachten eine lange Zeit in diesem Museum, um auch wirklich alles zu sehen und auch dementsprechend spät, aber glücklich, ging es dann zurück nach Basel.

Marktplatz von Mulhouse

Marktplatz von Mulhouse

Im Automuseum

Im Automuseum

Am Ostersonntag gönnten wir uns dann einen gemütlichen Tag. Es wurde ausgeschlafen, natürlich auch Ostereier versteckt und erfolgreich wiedergefunden und am Nachmittag ging es auf eine Basler-Erkundungstour. Ich zeigte Steffen viele Sehenswürdigkeiten von Basel und auch die Plätze, die für mich hier wichtig geworden sind, wie natürlich meinen Arbeitsplatz. sowie meinen heißgeliebten Bücherschrank gleich um die Ecke 😉

Für Ostermontag hatten wir dann einen Besuch im Naturhistorischen Museum geplant. Dort findet zur Zeit eine Sonderausstellung über Knochen statt. Natürlich genau das richtige für uns. Die Ausstellung war total interessant und super gemacht. Es war viel anschauliches Material zu entdecken mit dazugehörigen ausführlichen Beschreibungen. Da konnte man wirklich noch einiges Lernen, was die Knochen alles über einen Menschen berichten können. Unglaublich…

Rheinufer auf Kleinbasler Seite

Rheinufer auf Kleinbasler Seite

Dienstag hieß es dann langsam Abschied nehmen. Und als wollte das Wetter es einem besonders schwer machen, schien die Sonne mit voller Kraft und es war frühlingshaft warm. Wir nutzen die Zeit bis zur Abfahrt des Zuges und schlenderten durch die kleinen Basler Gassen, kauften Souvenirs (Basler Leckerlis 😉 ) und saßen am Rheinufer und beobachteten die vorbeifahrenden Schiffe. Es war ein gelungener Abschied, aber trotzdem fiel er sehr schwer meinen Bruder wieder fahren zu lassen. Es waren 6 tolle ereignisreiche Tage und trotzdem wäre ich zu gerne mit in den Zug Richtung Heimat gefahren.

Nun liegen noch 2,5 Monate Praktikum vor mir. Die halbe Zeit ist also schon vergangen. Unglaublich, wie schnell die Zeit rückblickend dann doch vergeht…

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Eine Antwort zu Easter break

  1. Melanie schreibt:

    Da hattest du ja ein paar schöne Ostertage, das freut mich für dich. Liebe Grüße

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