Saint Ursanne

Gestern hatte ich einen wunderschönen Pfingstmontag, von dem ich euch berichten möchte. Ich wurde von meiner Arbeitskollegin, die in Grenzach (Deutschland) wohnt, zu einem Familienausflug eingeladen. Es ging in das Schweizerische Juragebirge, da ich mir gewünscht habe, die Schweiz noch näher kennenzulernen. Das Juragebirge liegt im französischsprachigen Teil der Schweiz im Kanton „Jura“. Nach ca. 1,5h Autofahrt haben wir den kleinen Ort „Saint Ursanne“ erreicht, der direkt am Fluss „Doubs“ liegt, welcher das längste Fließgewässer im Jura ist. Es ist ein idyllisches Fleckchen Erde, eingerahmt von hohen bewaldeten Bergen.

Saint Ursanne

Saint Ursanne

Zunächst machten wir uns auf den Weg in die kleine Innenstadt. Es ist unglaublich den Wechseln zwischen den Kulturen zu beobachten. Kaum ist man im französisch sprachigen Teil der Schweiz, schon verändert sich das komplette Stadtbild. Die Häuser haben einen südländischen Touch und man fühlt sich wirklich wie in Frankreich. Die Innenstadt war wirklich klein aber sehr hübsch und wird vor allem von Ausflüglern besucht.

Innenstadt

Innenstadt

Danach stärkten wir uns während eines Picknickes am Ufer des Doubs und genossen die tolle Landschaft um uns herum.

Picknickplatz

Picknickplatz

Mit neuen Kräften ging es zum Kanu fahren auf dem Doubs. Es ist ein sehr ruhiger Fluss, sodass ein Kentern so gut wie unmöglich war. Für die beiden Kinder meiner Kollegin war das Kanufahren ein besonderes Highlight, denn das Tourismuscenter hatte sich etwas ganz besonderes ausgedacht. Während man mit dem Kanu auf dem Fluss fährt, konnte man eine Art Schatzsuche machen. An verschiedenen Punkten auf dem Fluss waren Bojen verteilt, die man ansteuern musste. Jede Boje enthielt eine Nummer, die man sich entweder merken oder auf einem Zettel eintragen konnte. Hatte man alle Bojen erfolgreich abgefahren, ergaben die Zahlen einen Lösungscode für zwei Schlösser, die  an einer Schatzkiste im Tourismuscenter befestigt waren. Zurück an Land konnte man dann mühelos die Schatztruhe öffnen und sich an schokoladigen Goldmünzen erfreuen. Eine tolle Idee! Nach einer Stunde Kanufahrt war man dann aber schon etwas geschafft, vor allem, wenn man völliger Anfänger ist wie ich. Vor allem Flussaufwärts war es nicht so einfach und da man zu Zweit oder zu Dritt in einem Boot saß musste man sich ersteinmal aufeinander einstellen und den richtigen Rhythmus finden. Gar nicht so einfach und ziemlich anstrengend… Ich hatte schon Befürchtungen heute von einem Muskelkater geplagt zu werden, der aber gott sei Dank ausblieb 😉

Kanu fahren

Kanu fahren

Nach einem Eisbecher im Tourismuscafé war es dann auch schon Zeit für den Heimweg zurück nach Grenzach. Grenzach gehört bereits zu Deutschland, ist aber direkt an der Grenze zu Basel und nur ein Katzensprung von meiner Wohnung entfernt. Dort ließen wir den Abend bei einem Barbecue im Garten meiner Kollegin langsam ausklingen, bevor es dann für mich nach Hause ging. Es war ein wunderschöner gelungener Tag, der mir die Schweiz wieder ein Stück näher gebracht hat und mir wieder einmal gezeigt hat, wie schön es ist hier zu sein.

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Eine Antwort zu Saint Ursanne

  1. Susanne schreibt:

    Das erinnert mich an unser canoeing in Canada, wobei es auf dem Fluss sicher viiiiiel anstrengender war 😉

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