Un jour français

Mein gestriger Samstag begann bereits mit einem französischen Frühstück: Café au lait mit einem Croissant 🙂 Mit solch einem tollen Start in den Tag fuhr ich mit dem Vélo (so nennen hier alle das Fahrrad) in die nächstgelegende französische Stadt St. Louis. In ca. 10 bis 15min ist man bereits in der kleinen Innenstadt. Es gibt eine kleine nette Einkaufsstraße, eine Bibliothek und sogar ein Kino und ein Theater. Mit knapp 20.000 Einwohnern ist die Stadt aber wirklich nicht groß, aber für einen Einblick ins französische Leben perfekt. Man hat schon den Eindruck, das die Lebensart und die Leute sich verändern, wenn man ein Stück über die Grenze fährt. Für meinen kleinen Stadtbummel hatte ich zudem das perfekte Wetter. Die Jacke konnte man getrost zu Hause lassen und in einem leichten Pullover durch die Stadt schlendern und den Tag genießen. Für mich war es besonders toll, mal wieder ein wenig Französisch zu reden, auch wenn es nur zur Beantragung der Bibliothekskarte war und um beim Bäcker ein paar typisch französische Leckereien zu kaufen 😉 Einfach toll!

Den Nachmittag ließ ich dann am Rhein in der Sonne ausklingen, die schon mehr Kraft hatte, als ich erwartet habe. So fing ich mir meinen ersten Sonnenbrand des Jahres ein 😉

St. Louis

St. Louis

Einkaufsstraße

Einkaufsstraße

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Frühlingsbeginn in Basel!?

So,  heute Abend schreibe ich euch mal wieder einen kleinen Bericht. Das Wetter hier ist schon seit letzter Woche super. Am vergangenen Freitag hatten wir sogar bis über 20°C und man hatte das Gefühl, dass nun der Frühling endgültig angekommen ist. Die Menschen zog es an das Rheinufer in Kleinbasel (denn dort kann man die Sonne länger genießen 😉 ) und auch ich nutzte am Samstag das schöne Wetter, schnappte mir ein gutes Buch und sonnte mich am Rheinufer. Das war so schön entspannend und es fühlte sich schon ein klein wenig nach Sommer an.

Heute, am Sonntag, gab es dann leider einen ordentlichen Dämpfer. Graue Wolken am Himmel, Regen und ein Temperatursturz dominierten den Tag. Da blieb man lieber in der Wohnung mit einem heißen Tee. Aber schon am Mittwoch sollen die Temperaturen wieder steigen. Zwar nicht ganz so krass wie in der vergangenen Woche, aber zumindest ein Hoffnungsschimmer für ein schönes Wochenende. Lassen wir uns überraschen…

MittlereBrücke

MittlereBrücke

Frühlingsbeginn

Frühlingsbeginn

 

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Fasnacht die Zweite

Der Fasnachtsspuk ist nun seit fast einer Woche vorbei. Es waren drei eindrucksvolle Tage und ich möchte euch meine Erlebnisse  am letzten Fasnachtstag nicht vorenthalten. Am Nachmittag hatte ich noch einmal einen halben Tag frei. So nutze ich die freie Zeit und ging in die Innenstadt, um den Umzug (Cortège) anzuschauen. In der Stadt waren bereits total viele Leute versammelt und auch die Wagen der Fasnächtler standen bereit. Dann ging es auch schon los. Die großen Wagen fuhren durch die Menge und die Fasnächtler mit ihren riesigen Masken standen auf den Wagen, warfen mit Mandarinen, Orangen, Äpfel und Bananen. Die kleinen Kinder waren natürlich ganz scharf auf die Süßigkeiten oder kleinen Plüschtiere, die ebenfalls ab und zu von den Wagen flogen. Natürlich bekam man auch öfter eine geballte Ladung Konfetti ins Gesicht 😉 (Also unsere Wohnung sah nach diesem Tag aus, als hätten wir unsere eigene kleine Fasnacht gefeiert!) Zum Umzug wurde wieder Musik gespielt. Diesmal wurde, wie beim Morgenstreich, auch getrommelt und auf den Piccoloflöten gespielt. Zudem kamen aber auch Schlagzeuge, Posaunen und Trompeten dazu, so dass die Musik, doch etwas peppiger klang.

Es war toll, die aufwendigen Kostüme nun bei Tageslicht zu begutachten. Das haben sich die Cliquen (so heißen die verschiedenen Fasnachtsgruppen) wirklich verdient, denn sie haben sich viel Mühe mit ihren Wagen, Kostümen und Lampen gegeben. Man konnte sich gar nicht satt sehen und jedes Kostüm war toller und lustiger als das andere. Ich habe viele viele Fotos gemacht und es fiel mehr schwer eine Auswahl für den Blog zu treffen. Aber seht selbst 😉

Cortège

Cortège

Cortège

Cortège

Cortège

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Fasnacht 2012

Seit 3Uhr bin ich nun auf den Beinen und das frühe Aufstehen hat sich wirklich gelohnt! Die Basler Fasnacht ist wirklich einzigartig und ein super schönes Erlebnis. Die ganze Stadt war auf den Beinen, standen am Straßenrand und warteten darauf, dass es endlich 4Uhr wird. Dann gingen schlagartig alle Lichter aus und die Menschenmasse grölte. Dann ging es auch schon los und die ersten Cliquen gingen vorüber, spielten Musik auf den Trommeln und Piccoloflöten und stellten ihre riesigen Laternen zur Schau. Dadurch, dass die Nacht nur durch die großen Laternen beleuchtet wurde, entstand eine unbeschreiblich tolle Atmosphäre. Es war total gemütlich die aufwendig gestalteten Laternen zu bestauen und überall gab es etwas anderes zu sehen. Zudem waren alle Umzügler verkleidet und trugen selbstgestaltete Masken verschiedenster Art. Vom Clown, über Aliens bis hin zu Bart von den Simpson. Das meiste ganz fantasievoll. Leider war es ziemlich schwierig diese Atmosphäre durch Fotos festzuhalten. Man muss einfach dabeigewesen sein. Ich habe es trotzdem einmal probiert und vielleicht könnt ihr euch ja in etwa vorstellen, wie toll es gewesen sein muss. Nicht zu vergleichen mit dem Karneval in Deutschland. Einfach einzigartig.

Fasnachtsumzug

Fasnachtsumzug

Laternen

Laternen

große Laterne

große Laterne

Auf dem Rückweg zurück nach Hause hatte sogar unser Bäcker um die Ecke schon geöffnet. So konnten wir zum Frühstück eine sog.  „Käsewähe“ kaufen. Die gibt es nur zur Fasnacht und ist eine Art Käsekuchen, nur nicht süß, sondern salzig. Was für ein Start in den Tag 😉

Fasnachtsfrühstück

Fasnachtsfrühstück

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Arbeitsreiche Woche

Jetzt habe ich schon eine Woche Praktikum hinter mir und was soll ich sagen? Es ist in Ordnung…Die Mitarbeiter sind schon alle sehr nett, aber vor allem die fremde Sprache (wir reden dort ja alle nur auf englisch miteinander) macht mir zu schaffen. Aber vielleicht legt sich das noch mit der Zeit, man wird sehen.

Die Aufgabe, die ich bekommen habe ist auch wesentlich schwieriger, als ich sie mir vorgestellt habe bzw. als sie mir vorgestellt wurde. Aber wie sagt man so schön: „Der Mensch wächst mit seinen Aufgaben“ Tja, wenn das jetzt mal so einfach wäre. Da hilft nur, die weiteren Wochen abzuwarten und zu schauen, wie man klarkommt. Ich hoffe, dass sich alles noch einrenken wird, wenn man erstmal ein wenig Routine erlangt hat.

Abgesehen von der eher etwas frustrierenden Arbeitswoche ist die restliche Zeit die ich hier verbringe doch sehr schön. Die Nähe zu Frankreich ist einfach großartig und seit das Wetter nicht mehr so eisig ist, hat man richtig Lust etwas zu unternehmen. Vor allem heute zeigt sich das Wetter von seiner besten Seite. Die Sonne scheint und ich konnte schon am Rhein sitzen und mich sonnen. Das ist einfach toll und die kleinen Cafés und Restaurants haben bereits Tische und Stühle nach draußen gestellt, sodass man nun auch draußen Essen oder einen Kaffee trinken kann. Richtig gemütlich. Ich hoffe, dass sich das Wetter so hält und endlich der Frühling kommt. Außerdem ist ja bald Fasnacht und da wäre mildes Wetter einfach perfekt. Hoffen wir das Beste 🙂

Fasnachtsplakette

Fasnachtsplakette in Silber

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Erste Eindrücke von Basel

Jetzt bin ich schon 6 Tage hier und muss euch endlich mal ein paar Bilder von meiner Umgebung online stellen. Die Gegend hier ist wirklich schön. Gleich um die Ecke liegt ein kleiner Park direkt am Rhein. Man kann am Rheinufer entlang direkt in die Innenstadt gehen und braucht zu Fuß höchstens 15min. Die Innenstadt ist ziemlich langgezogen und gemütlich. Es gibt mehrere kleine Geschäfte in den vielen verwinkelten Gassen, aber natürlich auch große Einkaufsläden wie H&M, Depot oder New Yorker.

Heute habe ich mich schon einmal für die anstehende Fasnacht (27.2-29.2.2012) vorbereitet und mir eine Fasnachtsplakette gekauft. Diese muss dann gut sichtbar während dieser drei Tage an der Kleidung getragen werden. Während der Fasnacht ist angeblich die ganze Stadt im Ausnahmezustand. Bereits am Montagmorgen um 4Uhr beginnt der Morgenstreich. Dann ist die Innenstadt rappel voll und überall wird das Licht ausgeschaltet. Die gesamte Stadt wird dann nur durch die Fasnachtumzügler beleuchtet, die während ihres Umzuges eine große selbstgestaltete Laterne mit sich tragen. Außerdem wird getrommelt und auf kleinen Piccoloflöten Musik gemacht. Am Dienstag und am Mittwoch finden dann bei Tageslicht die Fasnachtsumzüge statt bei denen man dann die selbstgestalteten Masken bewundern kann. Ich bin auf jeden Fall schon sehr gespannt auf dieses Spektakel und werde euch auch demnächst auch meine Fasnachtsplakette fotografieren und online stellen.

Marktplatz mit Blick auf das Rathaus

Blick nach Kleinbasel

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